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> Klassische Massage
> Physikalisch Therapeutische Befunderhebung
> Befundtechniken
> Manuelle Tiefenmassage nach Dr.Marnitz
> Fußreflexzonenmassage
> Bindegewebsmassage
> Segmentmassage
> Visceral-Colontherapie
> Periostmassage
> Tuina-Praktik 1-3 und Pointpress
> Einführung in die Lymphdrainage
> Bewegungstherapie und Bewegungserziehung
> Elektrotherapie und Strahlentherapie
> Hydro- und Balneotherapie
> Inhalationstherapie
> Medical Wellness
Die Massage ist eine der ältesten Heilkünste der Erde und gilt auch als Urform der Behandlung verschiedenster Erkrankungen.
Die Grundgriffe der Massage unterscheiden sich in der Praxis durch die Indikationen, Techniken und Dosierung. Man unterscheidet folgende Griffarten:
Effleurage (Streichung)
Petrissage (Knetungen)
Friktionen (Reibung
Die Wirkungen der Massage gehen weit über die bloße mechanische Beeinflussung des behandelten Gewebes hinaus. Alles in allem werden ihr folgende Wirkungen zugeschrieben:
Heute hat die Massage ihren festen Platz in der Medizin und Prävention.
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Das Kernstück unserer Ausbildung ist die Physikalisch Therapeutische Befunderhebung.
Sie bildet die Grundlage für ein eigenständiges Arbeiten im Rahmen des Berufs und für qualitativ hochwertige Behandlungen.
Die Befunderhebung in der physikalischen Therapie muss im Ergebnis folgende Fragen beantworten können:
- Mit welchem Ziel soll die Therapie geführt werden ?
- Welches Verfahren bringt ein optimales Ergebnis ?
- Wie sollen Dosis und Häufigkeit gestaltet werden ?
Durch den Befund werden Zusammenhänge aufgedeckt, die eine erklärbare Durchführung der Therapie ermöglichen.
Ergebnis einer physikalisch therapeutischen Befunderhebung ist der begründete individuelle Behandlungsvorschlag.
Die Ergebnisse der physikalisch therapeutischen Befunderhebung sind für die Qualität und Effektivität der Behandlung von hoher Bedeutung.
Sie dienen der Auswahl der geeigneten Therapieverfahren und der Zusammenarbeit mit Kollegen und Ärzten.
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Für die Auswertbarkeit des Befundes werden Techniken vermittelt, die den Zustand verschiedener Funktionen des Menschen messen.
Das Bewegungsausmaß der Gelenke, der Blutdruck, Reflexe, Muskelfunktionen usw. bilden dann in der Auswertung die Grundlage für die Darstellung des Behandlungserfolgs.
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Die Schlüsselzonenmassage und manuelle Therapie nach Dr. Marnitz ist eine Behandlungsmethode der physikalischen Therapie.
Ideal ist die Kombination aus kleinflächig gezielter Tiefenmassage an Muskulatur, Sehnen, Bändern und Gelenken und aus mobilisierenden manualtherapeutischen Maßnahmen.
Sie eignet sich vor allem bei orthopädischen Erkrankungen zur Mobilisation und Schmerzlinderung bei chronischen und akuten Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen, bei Bewegungseinschränkungen, zur Behandlung vor und nach Operationen.
Nebenbei verbessert sie durch Lösung von Blockaden an Gelenken und Wirbelsäule über das vegetative Nervensystem die Funktion der inneren Organe.
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Auf dem Fußsohlen- und Fußrückenbereich befinden sich bestimmte Zonen, von denen feste Verbindungen (Reflexwege) zu den übrigen Köperregionen bestehen.
Durch die Fußreflexzonenmassage wird eine Verbesserung gestörter Gewebe und- Organfunktion des Menschen erreicht.
Die Selbstheilungskräfte der Menschen werden aktiviert, Schmerzen können gelindert werden und die Durchblutung im Organismus wird verbessert. Sie kann als eigenständige Behandlung oder in Kombination mit anderen Physikalisch- oder Physiotherapeutischen Methoden angewendet werden.
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In den 1930'er Jahren entdeckte Elisabeth Dicke die durchblutungs-steigernde Wirkung tief und langsam ausgeführter Strichführungen.
In den nachfolgenden Jahren wurde die Technik im klinischen Umfeld entwickelt und erprobt.
Studien zur Bindgewebsmassage zeigen u.a. eine ausgeprägte Wirkung auf das vegetative Nervensystem.
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Die Gewebe des Körpers, wie z.B. Haut, Muskulatur oder innere Organe, haben über die Verbindungen mit "ihrem" Spinalnerven einen segmentalen Zusammenhang im Rückenmark.
Störungen in einem Spinalnerven übertragen sich deshalb häufig innerhalb des Segments auf andere Gewebe.
Durch die wirbelsäulennahen Techniken der Segmenttherapie werden alle Gewebe im Segment reflektorisch beeinflusst.
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Die viscerale Colon-Therapie ist eine von Hand manuell ausgeführte mechanische Beeinflussung von Dickdarm umliegenden Strukturen und Organen.
Die Obstipation (Darmträgheit, Verstopfung) und ihre Folgen sind in der heutigen Zivilisation ein verbreitetes Erscheinungsbild.
Falsche Ernährung, zu wenig Bewegung, zu langes Sitzen, unzweckmäßige Kleidung etc.sind häufig die Ursache für eine spastische oder chronische Obstipation.
Durch die viscerale Colon-Therapie soll ein mechanischer Effekt erzielt werden.
Durch die Druck- und Gleitbewegungstechniken wird der Tonus (Spannungszustand) beeinflusst. Durch eine veränderte Tonuslage wiederum kann mit einer lebhafteren Peristaltik (Darmbewegung) gerechnet werden.
Verklebungen, Verwachsungen im Bauchraum werden gelöst, die Atmung verbessert, Sekret und Stoffwechselvorgänge der inneren Organe werden günstig beeinflusst.
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Das Periost umhüllt die Knochen. Über diese von vielen Nervenfasern durchzogene und schmerzempfindliche Knochenhaut wird die Festigkeit des Knochens reguliert. Reize der Knochenhaut haben eine stark durchblutungs-steigernde Wirkung auf den Knochen und das umliegende Gewebe.
Ausserdem lässt sich über die Behandlung des Periosts eine starke Schmerzdämpfung im gesamten Körper erreichen.
Zusätzlich hat sich in Studien durch periostale Reize eine reflektorische Wirkungen auf die inneren Organe gezeigt.
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Tuina gilt als Urform aller Massagen. Aufbauend auf einer lebendigen Tradition hat sich Tuina-Anmo bis heute zur chinesischen Physiotherapie entwickelt und ist fester Bestandteil der chinesischen Medizin.
Tuina-Anmo wirkt durch die Kombination verschiedener Grifftechniken auf den gesamten Bewegungsapparat und wird bei Erkrankungen verschiedenster Art angewendet.
Tuinapraktik ist die Weiterentwicklung der Tuina- Anmo auf dem Boden westlicher Medizin und Kultur. Ausgewählte Grifftechniken und Kombinationen von Akupunkturpunkten werden dabei auf Basis einer umfassenden Befundung und Zustandsanalyse des/der Klienten/in angewendet. Die Wirkung der Grifftechniken kann durch physikalische Hilfsmittel wie Schröpfen, Moxa etc. unterstützt werden. Außerdem unterstützen funktionsgymnastische Übungen und Selbstbehandlungen die Anwendungen in der Zeit zwischen den Behandlungen.
Bundesweit einmalig bieten wir die Tuinapraktik von Kurs 1-5 als festen Bestandteil unserer Grundausbildung zum Masseur und medizinischen Bademeister an. Sie erwerben damit schon zu Beginn eine attraktive Zusatzqualifikation. Ihr erworbenes Wissen lässt sich vom ersten Kurs an anwenden. Unsere Ausbildung startet zweimal jährlich jeweils im April und im Oktober am Massage-und Physiokolleg in Oldenburg.
Weitere Informationen zur Tuinapraktik
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Hier handelt es sich um eine sehr spezielle und moderne Therapiemethode.
Dabei werden Handgriffe angewendet, die entweder zur Anregung der Lymphgefäßtätigkeit (weiche, lediglich die Haut vorsichtig dehnende Griffe) dienen, oder im eigentlichen Lymphödemgebiet eine Lockerung bzw. Verschiebung und Verdrängung der Ödemflüssigkeit (leichte bis sehr feste Grifftechniken) bewirken sollen.
Vor allem bei sekundären Lymphödem kommt es darauf an, die Ödemflüssigkeit in Regionen des Körpers zu verschieben, wo gesunde und damit leistungsfähige Lymphgefäße erhalten sind.
Die Entstauungstherapie hat sich in den letzten Jahren zu einem komplexen Behandlungsprogramm weiterentwickelt und setzt sich aus folgenden Teilen
zusammen:
1. Manuelle Lymphdrainage
2. Kompressionstherapie
3. Bewegungstherapie
4. Medikamentöse Behandlung
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In diesem Fächerblock lernen Sie die Bewegung aus einer anderen Perspektive kennen. Über verschiedenste Methoden und Abläufe wird ihnen die normale Bewegung wieder neu beigebracht und vermittelt. In den heutigen Industrieländern zeigt sich immer häufiger ein Mangel an Bewegung, was die Zivilisationskrankheiten wie z.B. Diabetes Mellitus, Herzkrankheiten, Fettleibigkeit usw. stetig mehr werden lässt.
Deshalb lautet unser Motto: Bewegung macht glücklich, Bewegung ist Leben, denn wer sich nicht bewegt ist schon fast t...!
Sie lernen bei uns außerdem selbstständig, Gymnastikgruppen zu führen, zu entwickeln und anzuleiten. Sie werden in der Lage sein, Krankheitsbilder adäquat und qualifiziert in der Einzeltherapie zu behandeln. Eigene Ideen können selbstverständlich immer eingebracht werden.
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In diesem Fächerblock erlernen Sie die methodische Anwendung des Wassers in seinen verschiedenen Aggregatzuständen zu diätetischen, prophylaktischen und therapeutischen Zwecken zu Nutzen.
Bekannt geworden ist die Hydrotherapie durch Pfarrer Sebastian Kneipp. Die Kneippkur ist noch heute eine anerkannte Heilmethode, der großer Beachtung und Wertschätzung zu Teil wird.
Sie erlernen bei uns umfassend alle Anwendungen wie:
Waschungen, Güsse, Packungen, Bäder mit und ohne Zusatz, Unterwassermassagen, Saunen und vieles mehr ...
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Die Inhalationstherapie zählt zu dem Bereich Hydrotherapie. Sie lernen verschiedenste Inhalationstechniken und Anwendungen kennen. Vom so genannten Schnüffelbecher bis zum modernsten Inhalationsgerät sollte ihnen die Anwendung möglich werden. Krankheitsbilder wie Mukoviscidose, Bronchitis, Asthma ... machen einen guten Ausbildungsstand unabdingbar, das nötige Wissen bekommen Sie bei uns.
Aber keine Inhalation ohne anschließende Atemtherapie, diese erlernen sie in der Bewegungslehre / Bewegungserziehung.
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Bei diesem Ausbildungszusatz erlernen Sie, gesundheitswissenschaftliche und begleitende Maßnahmen zur nachhaltigen Verbesserung der Lebensqualität und des subjektiven Gesundheitsempfindens durch eigenverantwortliche Prävention und Motivation zu einem gesundheitsbewussten Lebensstil kennen.
Denn jeder Mensch sehnt sich nach Liebe, Geborgenheit, möchte Ruhe finden, möchte schön und jung sein und möchte in seinem Körper sicher und selbst bestimmt leben. Sie erlernen bei uns Maßnahmen und Hilfen die dies unterstützen.
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Elektrotherapie und Strahlentherapie ist die Bezeichnung für therapeutische Anwendungen von elektrischem Strom in der Medizin und in der Physikalischen Therapie. Für einige der Verfahren werden synonym auch die Begriffe Reizstromtherapie oder Feinstromtherapie benutzt.
Gemeinsam ist diesen Verfahren, dass während der Anwendung Gleich- oder Wechselströme den Körper oder Körperteile durchfließen. Die entsprechenden Spannungen werden entweder über mit der Hautoberfläche leitend verbundenen Elektroden zugeführt oder über Elektroden in einem Wasserbad.
Für ein Vorstellungsgespräch.